„Naturpark-Portal“ in Warstein eröffnet

Mit einem Schnitt durch ein rotes Band eröffneten Jens Hoheisel, Geschäftsführer Naturpark Arnsberger Wald, Dr. Jürgen Wutschka, Verbandsvorsteher, Dr. Thomas Schöne, Bürgermeister der Stadt Warstein, Landrätin Eva Irrgang (Kreis Soest), Franz Linneboden, Ortsvorsteher Hirschberg, sowie Andrea Düser von der Koordinierungsstelle Regionalentwicklung des Kreises Soest, das NaturparkPortal im Alten Rathaus in Warstein-Hirschberg, das neue Highlight im Herzen des Naturparks Arnsberger Wald
Mit einem Schnitt durch ein rotes Band eröffneten Jens Hoheisel, Geschäftsführer Naturpark Arnsberger Wald, Dr. Jürgen Wutschka, Verbandsvorsteher, Dr. Thomas Schöne, Bürgermeister der Stadt Warstein, Landrätin Eva Irrgang (Kreis Soest), Franz Linneboden, Ortsvorsteher Hirschberg, sowie Andrea Düser von der Koordinierungsstelle Regionalentwicklung des Kreises Soest, das NaturparkPortal im Alten Rathaus in Warstein-Hirschberg, das neue Highlight im Herzen des Naturparks Arnsberger Wald. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest

Kreis Soest (kso.2018.08.29.359.mk)

Der Naturpark Arnsberger Wald hat in Warstein sein erstes "Naturpark-Portal" eröffnet. Landrätin Eva Irrgang, Warsteins Bürgermeister Dr. Thomas Schöne und Dr. Jürgen Wutschka, Verbandsvorsteher des Naturparks Arnsberger Wald, weihten den Infopunkt im Alten Rathaus in Hirschberg am Mittwoch, 27. August 2018, feierlich ein.

Besucherinnen und Besucher erhalten hier ab sofort Infomaterial mit erholsamen Wander- und Radrouten durch den Naturpark Arnsberger Wald. Alternativ lassen sich Touren und Hintergrundwissen an einem Infoterminal recherchieren. Außerdem gibt es eine kleine Ausstellung mit Filmen zu ausgewählten Tierarten und über das Projekt "WaldKulTour". Auf verschiedenen Themenrouten werden hier Relikte von menschlichem Handeln gezeigt, die noch heute zu erkennen sind und das Aussehen unserer Wälder mitbestimmen. 

Hauptanlaufpunkt für Besucher des Naturparks Arnsberger Wald ist seit fast 25 Jahren das Landschaftsinformationszentrum Wasser und Wald Möhnesee (LIZ). "Für viele Gäste liegt das LIZ jedoch während ihrer Anreise nicht auf dem Weg. Deshalb ist es unser Ziel, zusätzliche dezentrale Anlaufstellen einzurichten", erklärte Dr. Jürgen Wutschka, Verbandsvorsteher des Naturparks. "Mit dem Naturpark-Portal in Warstein haben wir nun den ersten Meilenstein in diesem Projekt erreicht", so Wutschka weiter. Weitere dezentrale Anlaufstellen sollen nun in anderen Kommunen folgen. 

"Im Herzen des Naturparks gelegen, bot sich der Standort im Alten Rathaus in Hirschberg geradezu an. Dank der Stadt Warstein, dem Hirschberger Ortsvorsteher und dem SGV-Hirschberg konnten wir die Baumaßnahmen zügig umsetzen", lobte Landrätin Eva Irrgang die gute Zusammenarbeit. 

"Mein Anliegen aus dem Jahre 2017 ist auf fruchtbaren Boden gestoßen und ich bin heute stolz mit dem Naturpark-Portal im Alten Hirschberger Rathaus ein neues Highlight im Naturpark Arnsberger Wald mit eröffnen zu dürfen", freute sich Warsteins Bürgermeister Dr. Thomas Schöne.

Jens Hoheisel, Geschäftsführer des Naturparks Arnsberger Wald, freut sich nun auf die Möglichkeiten, die sich mit dem neuen Standort ergeben: "Wir möchten das Naturpark-Portal zum Beispiel gerne als Startpunkt für Wandertouren in Zusammenarbeit mit dem Sauerländer Gebirgsverein und unseren Rangern vom Landesbetrieb Wald und Holz nutzen."

Zweite Naturpark-Schule ausgezeichnet

Jens Hoheisel, Geschäftsführer des Naturparks Arnsberger Wald, übergab Schulleiterin Simone Luig die Ernennungsurkunde, welche die Graf-Gottfried-Grundschule in Arnsberg-Neheim als Naturparkschule ausweist. Foto: Naturpark Arnsberger Wald
Jens Hoheisel, Geschäftsführer des Naturparks Arnsberger Wald, übergab Schulleiterin Simone Luig die Ernennungsurkunde, welche die Graf-Gottfried-Grundschule in Arnsberg-Neheim als Naturparkschule ausweist. Foto: Naturpark Arnsberger Wald

Kreis Soest/ Hochsauerlandkreis (kso.2018.07.11.307.jh).

Die Graf-Gottfried-Grundschule in Arnsberg-Neheim darf sich jetzt offiziell Naturparkschule nennen. Jens Hoheisel, Geschäftsführer des Naturparks Arnsberger Wald, übergab Schulleiterin Simone Luig die Ernennungsurkunde. Zeugen der Verleihung waren nicht nur die Schülerinnen und Schüler der Grundschule mit ihren Eltern, sondern auch Schulamtsdirektorin Annette Koschewski und der Arnsberger Vizebürgermeister Peter Blume.

Die Graf-Gottfried-Grundschule hat sich vom Verband Deutscher Naturparke, in dem der Naturpark Arnsberger Wald Mitglied ist, zertifizieren lassen. Dazu musste eine Vielzahl an Kriterien erfüllt werden und die Ziele und Aufgaben von Naturparks im Schulprogramm verankert sein. "Eigentlich war die Graf-Gottfried-Grundschule schon vorher eine Naturparkschule", lobte Jens Hoheisel die naturverbundenen und praxisnahen Lernansätze der Schule. Besonders die Beteiligung an der Kampagne "Bildung für nachhaltige Entwicklung" zeige, dass diese Grundschule eine zeitgemäße Bildungsarbeit betreibe. So hatte der Antrag innerhalb von nur wenigen Wochen Erfolg und die Graf-Gottfried-Schule wurde als zweite Schule im Einzugsbereich des Arnsberger Waldes (nach der Rüthener Nikolaus-Grundschule) ins "Netzwerk Naturpark-Schule" des Verbandes Deutscher Naturparke aufgenommen. Neben den neuen Verpflichtungen, zum Beispiel mindestens einmal im Schuljahr das Thema Naturpark im Unterricht zu behandeln, profitiert die Schule von zahlreichen Kooperationsangeboten mit dem Naturpark. Der Naturpark Arnsberger Wald stellt Texte, Bilder und Lehrmaterial sowie Unterrichtsbeispiele zur Verfügung und unterstützt bei Exkursionen und Projekttagen. Außerdem wird den Lehrern der Naturparkschule ermöglicht, regelmäßig an Fortbildungen teilzunehmen, die natur- und umweltbezogenes Wissen erweitern.

Meldung vom 31.01.2018 Waldbetretungsverbot verlängert Keine Entwarnung nach Sturmschäden durch Orkantief „Friederike“

zerfahrener Wanderweg
Durch Aufräumarbeiten beeinträchtigter Wanderweg. (Foto: Naturpark Arnsberger Wald)

Kreis Soest (kso.2018.01.31.045.-rn).

Nach den Sturmschäden durch das Orkantief "Friederike" in den Wäldern im Kreis Soest kann noch keine Entwarnung gegeben werden.

Das in Rüthen ansässige Regionalforstamt Soest-Sauerland des Landesbetriebs Wald und Holz NRW hat per Ordnungsbehördlicher Verordnung vom 30. Januar das Waldbetretungsverbot bis Ende Februar verlängert. Auch Jens Hoheisel, Geschäftsführer des Naturparks Arnsberger Wald warnt davor, sich wegen erster Aufräumarbeiten in Sicherheit zu wiegen. "An vielen Stellen ist gesägt und gearbeitet worden. An den Wegen liegt sogar schon Holz zum Abtransport bereit. Aber die Gefahr durch abgebrochen Baumkronen und Äste, die jederzeit herabfallen können, ist noch nicht gebannt", betont Hoheisel. Zuerst seien Transportwege wieder frei gemacht worden, um betroffene Gebiete erreichen zu können. "Die durch Friederike verursachten Schäden sind groß. Es braucht noch Zeit, auch die Sicherheit der Besucher wieder gewährleisten zu können", warnt er dringend davor, Wälder zu betreten oder gar tiefer in den Forst zu gehen. "Unsere Ranger haben erst begonnen, die Wanderwege wieder begehbar zu machen und Wegezeichen zu ergänzen. Außerdem sind viele Wanderwege wegen des anhaltenden Regen aufgeweicht und von den Forstmaschinen aufgewühlt. Bis ein erholsames Wandern wieder möglich ist, wird es noch einige Zeit dauern." Die Verordnung des Regionalforstamts Soest-Sauerland und damit das Waldbetretungsverbot gilt für alle Waldflächen im Gebiet des Kreises Soest. Nur die direkte Zuwegung vom Parkplatz zum Lörmecketurm in Warstein ist nicht betroffen.

Zertifizierte Botschafter für Möhnesee und Arnsberger Wald

Die Teilnehmer mit ihren Urkunden
20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten erfolgreich den Lehrgang zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer im Landschaftsinformationszentrum Wasser und Wald Möhnesee. Foto: Dr. Gertrud Hein/ NUA NRW

Kreis Soest (kso.2017.06.26.270.be/-rn).

Um Besuchern ein vielseitiges und qualifiziertes Exkursionsprogramm anzubieten, haben die Wirtschafts- und Tourismus GmbH Möhnesee und der Naturpark Arnsberger Wald einen Lehrgang zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer gefördert. In Kooperation mit der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) erfolgte die Ausbildung in einem 80-stündigen Lehrgang im Landschaftsinformationszentrum Wasser und Wald Möhnesee (Liz).

20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Möhnesee, Soest, Warstein, Erwitte, Welver, Lippstadt, Wickede (Ruhr), Rüthen, Geseke, Arnsberg, Lippetal, Bad Sassendorf und Dortmund absolvierten die Qualifizierung erfolgreich. "Zukünftig wird mit Hilfe dieser Botschafter für Möhnesee und den Arnsberger Wald das Jahresprogramm des Liz sowie das Programm des Naturparks Arnsberger Wald um erlebnisorientierte Exkursionen erweitert, um die Schönheit der Landschaft und den Wert der Natur greifbar zu machen", kündigt Dr. Jürgen Wutschka, Verbandsvorsteher des Naturparks Arnsberger Wald, an. Ziel sei es, das Bewusstsein für die Heimat und die Region zu stärken sowie ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Aspekte zu verdeutlichen. Die Kursleiterinnen Dr. Gertrud Hein (NUA) und Kerstin Heim-Zülsdorf (Liz) vermittelten einen umfangreichen Unterrichtsstoff. Themen waren naturkundliche Grundlagen der Region (Pflanzen und Tiere im Naturpark, Entstehungsgeschichte der Region), Mensch, Kultur und Landschaft (Besiedlungsstrukturen, Grundlagen des Naturschutzes), Kommunikation und Führungsdidaktik sowie Recht und Marketing. Die Inhalte wurden in Gruppen- und Projektarbeit, bei Exkursionen sowie durch Vorträge aufgearbeitet. Es waren sowohl eine schriftliche als auch eine praktische Prüfung abzulegen. Dabei wurden das notwendige breite Hintergrundwissen abgefragt sowie die Fähigkeit, regionale und überregionale Zusammenhänge zu erstellen, getestet. Auch die didaktischen Fertigkeiten wie das aktive Einbeziehen der Gäste in die Vermittlung von Informationen waren prüfungsrelevant. Die frischgebackenen Inhaberinnen und Inhaber des Zertifikats müssen jährlich eine Fortbildung bei einer Einrichtung des bundesweiten Arbeitskreises der staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz (BANU) oder einer autorisierten Partnerorganisation besuchen.

Infos garnieren Fernblick vom Möhnesee-Turm

Eine der 13 Infotafeln
Das Foto zeigt eine der 13 Infotafeln, die jetzt auf der obersten Plattform des Möhnesee-Turms die Wanderfreunde über die Sehenswürdigkeiten der Region informieren. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest

Kreis Soest (kso.2017.06.23.273.mc).

Wanderer erhalten ab sofort in kompakter Form Informationen über die Region und markante Gebäude, wenn sie den Möhnesee-Turm am Südufer des Möhnesees besteigen. Infotafeln wurden in die jeweilige Blickrichtung der sehenswerten Punkte montiert, die man in der Ferne sieht. Für die Herstellung der 13 etwa DIN-A-4 großen Schilder aus einem Edelstahlblech kooperierte der Naturpark Arnsberger Wald mit der Werkstatt für Behinderte Lippstadt (WFB)- Zweigstelle Belecke.

"Es gab ein großes Bedürfnis auf dem Möhnesee-Turm, Informationen über die heimische Region für  Wanderer bereitzustellen, um den Tourismus einen weiteren Schritt qualitativ zu verbessern", schilderte Hans Dicke, Bürgermeister der Gemeinde Möhnesee. Dr. Jürgen Wutschka, Verbandsvorsteher des Naturparks Arnsberger Wald, ergänzte: "Wir wollten einen Informationsgewinn für alle Wanderfreunde bieten und konnten das durch die Kooperation mit der WFB mit diesen gelaserten Infotafeln sehr gut umsetzen." Ferdinand Giese, Geschäftsführer der WFB, zeigte sich ebenfalls erfreut über das fertige Produkt: "Wir zeigen hiermit, was unsere behinderten Mitarbeiter qualitativ leisten können und würden uns über weitere gemeinsame Projekte mit dem Naturpark Arnsberger Wald beziehungsweise dem Kreis Soest freuen."

Sebastian Hecker und Marcel Süß, Mitarbeiter der WFB, haben die Tafeln gefertigt. Unterstützt wurden sie von Donat Ahle, Abteilungsleiter der Metall- und Laserabteilung in Belecke. Das Auftragen der Grafiken und der Texte per Laserstrahl dauerte pro Tafel rund 45 Minuten. Mit Hilfe eines intensiven Laserstrahls wurden die Edelstahlbleche wasser- und wischfest beschriftet. Eine Schlosserei hat die Tafeln jetzt auf der obersten Plattform in 39 Meter Höhe am Möhnesee-Turm angebracht.

Erste „Naturpark-Schule“ im Kreis Soest

Beim unterzeichnen der Urkunde
Foto: T. Weinstock/Kreis Soest

Pressemeldung vom 24.03.2017 Kreis Soest (kso.2017.03.24.133.tw). 

Der Nikolaus-Grundschule in Rüthen ist am Freitag, 24. März 2017, als erste Schule im Kreis Soest der Titel "Naturpark-Schule" verliehen worden. Während einer Feierstunde unterzeichneten Dr. Jürgen Wutschka, Verbandsvorsteher des Naturparks Arnsberger Wald, Peter Weiken, Bürgermeister der Stadt Rüthen, und Konrektorin Astrid Falkenstein eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. Die Schule erhielt eine Plakette für das Schulgebäude und eine Urkunde für die Wände im Schulhaus.

Der Naturpark Arnsberger Wald beteiligt sich gemeinsam mit der Nikolausschule Rüthen am Projekt "Netzwerk Naturpark-Schule" des Verbandes Deutscher Naturparke. "Ziel des Projektes ist es, den Schülerinnen und Schülern vielfältige Naturpark-Themen wie Natur und Landschaft, regionale Kultur und Handwerk, Land- und Forstwirtschaft durch regelmäßige Exkursionen und Projekttage nahezubringen", erläuterte Verbandsvorsteher Dr. Jürgen Wutschka. "Es gilt schon früh neue Erfahrungen im direkten Lebensumfeld zu kreieren und für die Besonderheiten unserer Heimatregion zu sensibilisieren, sodass ein solides Fundament für späteres nachhaltiges Handeln mit der Umwelt gebaut wird." Die geographische Lage der Stadt Rüthen im Nordosten des Naturparks Arnsberger Wald bietet leichten Zugang zu abwechslungsreichen Lehr- und Erfahrungsorten. Um das natur- und umweltbezogene Wissen zu erweitern, nimmt das Lehrpersonal an regelmäßigen Fortbildungen teil. Darüber hinaus werden bei der praktischen Vermittlung der Themen außerschulische Kooperationspartner wie Landwirte, Ranger und Stadtführer einbezogen. Die Auszeichnung zur Naturpark-Schule ist zunächst für fünf Jahre vergeben und die gemeinsam entwickelten Lehr- und Lernziele gelten verbindlich für die Jahrgangstufen eins bis vier. Kinder halten die Plakette mit der Aufschrift "Naturpark-Schule" Foto: T. Weinstock/Kreis Soest Zeugen der Verleihung waren nicht nur Schülerinnen und Schüler der Schule sondern auch stellvertretender Landrat Wilhelm Börskens sowie Rüthens Bürgermeister Peter Weiken. In seiner Ansprache freute er sich über den Aufbau einer festen, dauerhaften Kooperation zwischen dem Naturpark Arnsberger Wald und der Nikolaus-Grundschule unter Einbeziehung des Schulträgers, der Stadt Rüthen. Die Nikolaus-Grundschule hat sich vom Verband Deutscher Naturparke, in dem der Naturpark Arnsberger Wald Mitglied ist, zertifizieren lassen und verschiedene Kriterien erfüllt. Unter anderem liegt sie im Naturpark und hat die Ziele und Aufgaben von Naturparks im Schulprogramm verankert. Kenntnisse über Natur und Landschaft sowie die Geschichte und die Kultur der Naturparkregion werden fortan im Unterricht vermittelt. Zudem verpflichtet sich die Nikolaus-Grundschule, dass jede Klasse mindestens einmal im Schuljahr das Thema Naturpark im Unterricht und darüber hinaus behandelt, beispielsweise in Projekttagen und bei Exkursionen. Dabei geht es um die Arbeit und die Bedeutung des Naturparks, typische Lebensräume und die dort vorkommenden Pflanzen- und Tierarten sowie heimatkundliche Aspekte. Der Naturpark Arnsberger Wald stellt dafür auch Texte, Bild- und Lernmaterialien sowie Unterrichtsbeispiele zur Verfügung und unterstützt bei Exkursionen und Projekttagen. An der Grundschule lernen derzeit 282 Jungen und Mädchen. Die Vorteile für die Grundschule als zertifizierte Naturpark-Schule liegen auf der Hand. "Die Kooperation zwischen Naturpark und Schule bereichert den Unterricht, besonders durch außerschulische Aktivitäten, betonte Konrektorin Astrid Falkenstein. "Der Schutz unserer Natur, Kultur und Umwelt ist ein ganz wichtiges Thema unserer Zeit - vielleicht sogar das Wichtigste. Unsere Unterrichtsprojekte sollen dazu beitragen, dass an unserer Schule - frei nach Albert Einstein - Lernen Erleben ist. Denn: Alles andere ist Information." Zudem ist die Schule Bestandteil eines bundesweiten Netzwerkes, das 2012 der Verband Deutscher Naturparke mit Förderung durch die Deutsche Bundesstiftung mit 14 Modell-Schulen startete. Inzwischen gibt es rund 40 Naturpark-Schulen in Deutschland. Weitere befinden sich in der Zertifizierungsphase.

Kinder halten die Plakette mit der Aufschrift "Naturpark-Schule"

Qualitätsarbeit im Naturpark Arnsberger Wald

Naturparkmanager halten Urkunden mit der Aufschrift "Qualitätsnaturpark"
Foto: VDN

Zusammen mit 22 anderen Naturparken wurde der Naturpark Arnsberger Wald am Eröffnungsabend des Deutschen Naturpark-Tages 2017 im Rahmen der "Qualitätsoffensive Naturparke" des VDN ausgezeichnet. 

Der diesjährige Deutsche Naturpark-Tag fand aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Naturparks Hoher Fläming in Bad Belzig statt. Vom 21. bis 23. September 2017 trafen sich hier rund 100 Vertreter aus 47 deutschen Naturparken, um über aktuelle und geplante Naturpark-Projekte zu berichten und durch Informationen, Ideen und den Erfahrungsaustausch mit den Verantwortlichen in den Naturparken ihre Projekte weiter zu entwickeln und auszubauen.

Die Qualitätsoffensive

Logo Qualitätsnaturpark

Nach der Begrüßung durch Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg,  Christian Stein und dem Präsidenten des Verbandes Deutscher Naturparke (VDN), Dr. Michael Arndt, wurden 23 Naturparke im Rahmen der "Qualitätsoffensive Naturparke" des VDN ausgezeichnet. Davon 19 Naturparke als "Qualitäts-Naturpark" und 4 als "Partner Qualitätsoffensive Naturparke". Die "Qualitätsoffensive Naturparke" ist für die Naturparke ein Instrument zur Selbsteinschätzung und kontinuierlichen Verbesserung der Qualität ihrer Arbeit und ihrer Angebote. Die Teilnahme an der Qualitätsoffensive ist freiwillig und macht die Leistungen der Naturparke für Naturschutz, nachhaltigen Tourismus und Erholung, Umweltbildung und nachhaltige Regionalentwicklung deutlich. Ein "Qualitäts-Scout" bereist jeden teilnehmenden Naturpark, um ihn zu überprüfen und zu beraten. Durch das Wissen und die Erfahrung der Qualitäts-Scouts ist es möglich, die Stärken und Schwächen jedes teilnehmenden Naturparks umfassend zu analysieren und ihm konkrete Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung seiner Arbeit an die Hand zu geben.